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Von der Kunst neue Wege zu gehen

Neuer Job, neue Stadt – neues Leben. Klingt im ersten Moment aufregend, spannend und vielleicht sogar befreiend. Das ist es auch! Gleichzeitig kann es aber auch unvorhersehbar, überfordernd und ein bisschen beängstigend sein. Neue Wege zu gehen ist nicht immer leicht und erfordert vor Allem eins: Mut. Mut, das Gewohnte hinter sich zu lassen. Der Umgebung, die man bis in jede kleinste Ecke kannte, den Rücken zuzukehren – und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Alles einmal auf Anfang

So in der Art hat auch mein Leben in den letzten Wochen ausgesehen: aufregend, völlig durcheinander und komplett neu. Aus diesem Grund war es auch hier so lange still. Ich habe einen neuen Job begonnen, eine Wohnung in einer mir vollkommen fremden Stadt gesucht und ziehe jetzt in ein völlig neues Leben.

Sonnenuntergang an einer Weide

Auf all das freue ich mich unheimlich und bin dankbar dafür, dass ich solche Wege überhaupt gehen kann. Doch gerade während den Anfängen kämpft sich auch immer eine kleine Stimme in meinen Kopf, die mir sagen möchte: „Warum machst du das eigentlich? Es könnte viel einfacher sein!“ Stimmt. Das könnte es. In meinem alten Job wusste ich genau was ich tue. Ich kannte meine Kollegen, wusste meistens exakt, wie der Tag ablaufen wird. Ich habe in der Stadt gewohnt, in der ich auch zur Schule gegangen bin. Freunde und Familie waren in der Regel nur wenige Minuten entfernt. Aber: Einfach ist nicht immer gleich gut.

Müde vom Alltag

Manchmal braucht es neue Herausforderungen, neue Umgebungen und neue Einflüsse, um sich weiterzuentwickeln. Der Alltag kann sich schnell zu stupider Gewohnheit entwickeln. Wir tun eben das, was getan werden muss. Morgens um neun ins Büro, mittags um eins Pause im Stammcafé, abends um fünf Feierabend. Einkaufen, Haushalt erledigen, Freunde sehen. Versteht mich nicht falsch, das kann großartig funktionieren und erfüllend sein – wenn man da angekommen ist, wo man hinwill. Doch wenn ihr insgeheim wisst, dass da mehr sein könnte, dass ihr mehr wollt, dann kann das schnell zu einem kleinen Käfig werden, der alles andere als bequem ist.

Und wenn das der Fall ist: werdet unbequem! Geht Wege, von denen ihr nicht wisst, wie sie aussehen werden. Stellt euch Herausforderungen, von denen ihr nicht wisst, ob ihr ihnen gewachsen seid. Und geht Risiken ein, auch wenn ihr nicht wisst, ob sie es wert sind!

Weil Wege lang sein dürfen

Es ist normal, dass meistens mehrere Schritte nötig sind um sagen zu können: „So ist es perfekt!“. Es ist völlig richtig, sich selbst immer neu zu erfinden, auch wenn andere vielleicht der Meinung sind, dass ihr langsam mal „ankommen“ solltet. Wann dieser Punkt erreicht ist, entscheidet nur ihr selbst. Und wenn ihr bis ihr alt und grau seid durch die Weltgeschichte reisen müsst, verschiedene Jobs ausprobieren möchtet, nochmal studieren oder beruflich umsatteln wollt – dann macht das. Egal, ob es in die Norm passt oder nicht!

Klar ist das „Neue“ im ersten Moment nicht gerade beruhigend. Alles was man sich aufgebaut hat, die Gewohnheiten, die „Gemütlichkeiten“, gibt es dann nicht mehr. Aber dafür kommt ihr dem, was ihr eigentlich wollt, einen Schritt näher.

Ich für meinen Teil bin gespannt auf das was jetzt kommt und den Weg, der vor mir liegt. Und naja, auch ich weiß nicht welcher Teil des Weges das jetzt ist und wo er mich hinführt. Aber es ist ein Teil meines Weges und den werde ich so gestalten, dass ich ihn gerne gehe und niemand sonst.

#heartwords #exploreyourself

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